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Am 27. Januar 2026, dem Holocaust-Gedenktag, erinnern wir an die Opfer der Shoah – 81 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz am 27. Januar 1945. Auch Werder (Havel) hat jüdische Nachbarinnen und Nachbarn verloren: mehr als hundert Menschen wurden in der NS-Zeit zur Emigration gezwungen, deportiert oder ermordet – für viele endete der Weg in Auschwitz. In Werder erinnern Stolpersteine u. a. an Hans und Max Jacob, Johanna Aron, Werner und Margarethe Fleck, Frieda Braun, Edla Charlotte Rosenthal, Emilie Asch und Ella Anna Leonhard – Menschen aus der Stadt, aus der Nachbarschaft.
Erinnern heißt: hinsehen.
Damit jüdisches Leben in Werder nicht nur als Verlust erzählt wird – sondern als Teil unserer Stadtgeschichte, die uns verpflichtet.

Begegnungen, die verbinden und bleiben ❤️🎉
An diesem Wochenende machten wir uns als SPD Werder (Havel) auf den Weg in unsere Partnerstadt Siegburg. Es ging vor allem darum, sich persönlich auszutauschen, das politische Miteinander zu stärken und die Freundschaft mit der Stadt und der @spd.siegburg zu feiern.
Wir wurden sehr offen und herzlich vom SPD-Fraktionsvorsitenden Lukas @lukwag993 und von @niconovacek aus dem Amt für Bürgermeisterangelegenheiten empfangen. Beim Besuch des neu gebauten Rathauses, einem Rundgang durch die Innenstadt und dem Museum von Siegburg entstanden viele gute Gespräche über unsere Arbeit in den Stadträten, über gemeinsame Werte und darüber, was Sozialdemokratie vor Ort ausmacht.
Ein echtes Highlight war der Abend im Rhein-Sieg-Forum bei der Prinzenproklamation durch den Bürgermeister @stefan.rosemann. Rheinischer Karneval, volle Halle, viel Lachen, Singen, Tanzen und Begegnungen auf Augenhöhe. Genau solche Momente machen politische Freundschaften lebendig. Vielen Dank auch an den SPD-Vorsitzenden @michael.korsmeier, an die Stadträtin @sonjakatzer, den Juso-Vorsitzenden Lennart Wegmann und den SPD-Kreistagsabgeordneten Michael Richter @michi.richi.
Erst am 3. Oktober wurde aus der langjährigen Städtefreundschaft offiziell eine Städtepartnerschaft. Umso schöner, diesen Weg nun gemeinsam weiterzugehen. Wir freuen uns schon jetzt sehr auf das Wiedersehen im April beim Baumblütenfest in Werder. 🌸









Bauen ohne Kompass? – SPD-Fraktion fordert behutsame und sozialverträgliche Entwicklung des Thermenumfelds

Werder (Havel), 13. November 2025 – Während CDU, FDP, BBT und AfD den Ausbau der Havelauen als großen Wurf feiern, mahnt die SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung Werder (Havel) zu einem realistischen Blick auf Chancen und Risiken.
Die SPD befürwortet, dass das Areal zu Wohn- und Geschäftszwecken entwickelt wird, aber wesentliche Voraussetzungen sind aus unserer Sicht nicht berücksichtigt worden.
„Wir haben es hier mit einem Vorhaben von enormer Tragweite zu tun – aber ohne klares Gesamtkonzept, ohne belastbare Gutachten und ohne erkennbare städtische Leitlinie,“ sagt Anika Lorentz, Fraktionsvorsitzende der SPD Werder (Havel).
„Wer heute zustimmt, ohne die langfristigen Folgen für Stadtentwicklung, Tourismus und Verkehr zu kennen, handelt fahrlässig.“
Die Auswertung der Umfrage zum Radverkehr in Werder (Havel) ist da. Hier kannst du dir den Bericht ansehen.
🚧 Zukunft gestalten – Werder erhält voraussichtlich 10,6 Millionen für Investitionen.



Brandenburg profitiert vom Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“. Insgesamt fließen rund 3 Milliarden Euro in Infrastruktur, Bildung, Sicherheit und Gesundheit – davon 1,5 Milliarden Euro direkt an die Kommunen. So können Städte und Gemeinden wie Werder eigenverantwortlich die Projekte umsetzen, die wirklich gebraucht werden.
„Mit der Vereinbarung zwischen Land und Kommunen haben wir den Weg freigemacht für umfassende Investitionen in ganz Brandenburg. Mit den 10,6 Millionen Euro kann Werder Projekte umsetzen, die den Alltag der Menschen spürbar verbessern – unbürokratisch, schnell und direkt vor Ort.“, sagt unser Landtagsabgeordneter Uwe Adler.
Unsere SPD-Fraktionsvorsitzende in Werder fügt positiv hinzu: „Die Stärkung der kommunalen Handlungsfähigkeit ist ein starkes Signal. Besonders in Werder brauchen wir mehr Investitionen in Radwege, sichere Schulwege, neue Schultoiletten und öffentliche Plätze. Nun kann es losgehen.“
🚚 Nach 130 Jahren geht Werder Feinkost aus Werder weg – wegen Platzmangel auf der angestammten Fläche und mangelnder Infrastruktur.

Eine nachvollziehbare Entscheidung des Unternehmens aber ein großer Verlust für Werder. Werder Feinkost ist Teil unserer Identität.
👉 Ab Frühsommer 2026 soll der Umzug beginnen, Ende 2026 will Werder Feinkost am neuen Standort produzieren. Schon jetzt wird klar: Wirtschaftsförderung darf nicht nur ein Schlagwort sein.
„Der Umzug von Werder Feinkost macht deutlich, dass wir in Werder die Rahmenbedingungen für unsere Betriebe verbessern müssen. Wirtschaftsförderung heißt, rechtzeitig Flächen, Infrastruktur und verlässliche Perspektiven bereitzustellen.“
Wir als SPD Werder (Havel) setzen uns dafür ein, dass Unternehmen hier bleiben und wachsen können – damit Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Tradition in unserer Stadt erhalten bleiben.